Was der Blick in den Spiegel mit dem Selbstvertrauen zu tun hat.

„Ich kenn dich nicht, aber ich wasch dich trotzdem“ ,diesen Spruch hat bestimmt jede und jeder schon einmal gehört. Er beschreibt die Situation, morgens früh beim Blick im Spiegel. Wir sind noch etwas zerknautsch von der Nacht, das Haar wahrscheinlich wirr. Genau wird gar nicht geschaut. Nach dem Waschen wird kontrolliert ob noch Reste von der Zahncreme zu sehen sind und ob die Frisur sitzt. Los geht es in den Tag.

 

Dabei kann zu diesem Zeitpunkt schon das erste Mal am Tag etwas für das eigene Selbstvertrauen getan werden. Wir können uns freundlich Anlächeln, uns einen guten Tag wünschen und laut sagen: (Eigene Namen einsetzen)_____________ ich mag dich. Manchen gefällt es besser zu sagen: (Eigene Namen einsetzen)_____________ ich mag mich. Da ist es gut sich auf sein eigenes Gefühl zu verlassen. Dieses ist eine ganz simple Übung, die über zehn Wochen und zehn Mal am Tag wiederholt, richtig viel für das Selbstwertgefühl bringt.
Zuerst wird die Übung vielleicht als albern empfunden oder wir haben das Gefühl, dass die Aussage nicht stimmt und wir uns etwas in die eigene Tasche lügen. Gerade, wenn diese Gefühle auftauchen, ist dieses sich selbst anlächeln und sich zu sagen, dass ich mich mag genau die richtige Übung und sollte ganz intensiv geübt werden.

Eine weitere Hürde ist das sich nach kurzer Zeit das Vergessen einstellt. Mit viel Elan stellen wir uns vor den Spiegel. Am nächsten Morgen ist es schon vergessen. So ist wieder eine Chance vertan.
Aus diesem Grund verteile ich an meine Klienten Smileys, die sie sich an ihren Spiegel kleben können. Jedes Mal, wenn sie den Smiley sehen werden sie an die Übung erinnert. Auch das wird nach einiger Zeit nicht mehr unsere Aufmerksam erregen, deshalb ruhig mal den Smiley wechseln oder an eine andere Stelle auf den Spiegel hängen.

Also los, auf ein Post it ein lachendes Gesicht gemalt, an den Spiegel zur Erinnerung hängen, sich in die Augen schauen und laut sagen: … ich mag dich!


Kommentare

Was der Blick in den Spiegel mit dem Selbstvertrauen zu tun hat. — 3 Kommentare

  1. Das hier Beschriebene kann ich voll und ganz bestätigen!
    Lange Zeit hab ich diese einfache, gar nicht alberne Übung selbst praktiziert- und sie hat geholfen. Geht es mir heute nicht so gut, wende ich sie wieder an, manchmal nur einen Tag. Und siehe da- es klappt immer noch. Aber auch das laute Aussprechen zu sich selbst, wenn man sich gut gefällt, tut gut und gibt Sicherheit.
    Übrigens, Freunde und Bekannte, denen ich aus gutem Grund dieses kleine Ritual empfahl, bestätigten mir die Wirksamkeit auch.

    Liebe Grüße!
    Haldis Lindenhayn

  2. Hallo Frau Schmidt-Ontyd,

    ich lese Ihre Seite mit Begeisterung. Ich selbst habe nach fast 30 Jahren Selbstständigkeit ebenfalls vor mich beruflich zu verändern. Auch freiberflich und in der Lebensberatung. Ich habe noch sehr viel zu lernen, aber ich lerne gerne. Es macht mir Mut von, oder besser über Sie gelesen zu haben. Ich leite ebenfalls eine Gruppe und betreue meine 50 Mitarbeiter. Diese sind hauptsächlich in schwierigen Situationen und ich habe gemerkt das es große Freude macht anderen zu zeigen das das Unmögliche gar nicht Unmöglich ist.Herzliche Grüße! Natascha Scherer

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