Veränderungen gut gestalten

Veränderungen

„Große Veränderungen in unserem Leben können eine zweite Chance sein.“

Veränderungen haben es in sich. Kennst du das, du willst etwas anders machen, eine neue Gewohnheit etablieren und hast die Sorge, dass du nach ein paar Tagen wieder in die alten Gewohnheiten zurückfällst. Vielleicht weißt du, dass eine Veränderung für dich sinnvoll wäre, aber du befürchtest, wieder zu scheitern. Dann möchte ich dich mitnehmen und dir von meinem neuen Weg erzählen.

In den letzten Tagen passierte einiges parallel, alles hängt mit Veränderungen zusammen, davon möchte ich dir in diesen Artikel gerne erzählen.

Die Kurzfassung:

  • Beim Spaziergang hab ich eine Entdeckung gemacht.
  • Ich habe für meine Gesundheit einen weitreichenden Entschluss gefasst.
  • Ein Buch begeistert mich gerade.

Die Reihenfolge ist gleichgültig, weil es passierte ja parallel. Also nehme ich dich zu Beginn mit auf meine tägliche Hunderunde.

Neue Wege entstehen

Anfang des Jahres stürmte Orkantief „Friederike“ über unsere Region. Nach ein paar Tage traute ich mich wieder in das Waldstück, wo ich sonst täglich mit meinem Hund Angie meine Runden drehte. Der Sturm hatte ordentlich zugeschlagen und viele Bäume umgekippt. Es war kaum ein Durchkommen. Über ein paar Bäume, die auf dem Weg lagen, musste ich drüber steigen. Doch an einer Stelle gab es überhaupt kein Durchkommen. Mehrere Bäume waren auf den Weg gestürzt und lagen kreuz und quer.

Nachdem ich mich umgeschaut hatte, entschloss ich mich, etwas abseits des Weges weiter zu laufen. Ich musste durch Farn und Brombeeren gehen, ganz vorsichtig und auf jeden Schritt achtend kam ich nach 50 Metern wieder auf den alten Weg.

Der neue Weg heute

Die nächsten Tage lief ich langsam und behutsam den neuen Trampelpfad. Mit der Zeit wurde es etwas selbstverständlicher diesen Weg zu laufen und es ging immer zügiger.

Nachdem ich einige Zeit regelmäßig den neuen Weg gelaufen war, konnte ich schon erkennen wo ich gut laufen kann. Ich ging immer zügiger.

Dabei passierte es auch mal, dass ich stolperte. Meine Aufmerksamkeit war nicht mehr zu 100 %

Der alte Weg

beim Laufen. Diese Woche sah ich, der neue Pfad war schon richtig gut als Weg zu erkennen. Er lässt sich immer besser laufen und ist immer breiter geworden.

Natürlich bin ich nicht alleine daher gelaufen. Ich hatte Unterstützung bei der Entstehung des Trampelpfades.

Je häufiger ich den neuen Weg ging, umso selbstverständlicher und sicherer wurde ich.

Spannender Weise ist der alte Weg gar nicht mehr zu sehen. Es liegen dort die Bäume und ganz viel Laub. Aber es gibt nichts mehr, was an den alten Weg erinnert.

Veränderungen für meine Gesundheit

Für meine Gesundheit  habe ich einen weitreichenden Entschluss gefasst.

Letztes Wochenende war ich bei einem Block zur Fortbildung zum Gesundheitscoach bei diedenkeweisen. Wir hatten bewegende und tief greifende Themen behandelt. Inhalte wie Trauer, Verlust, Glaubenssätze und Gesundheit, dabei unter anderem Allergien, haben wir bearbeitet .
Das Schöne bei solchen Fortbildungen ist für mich, wir bearbeiten die Inhalte mit unseren eigenen Angelegenheiten. Ich fühlte mich danach richtig gestärkt und hatte das Gefühl einen wichtigen Schritt hin zu noch mehr Gesundheit gehen zu wollen.
Also entschloss ich mich, endlich auf raffinierten Zucker zu verzichten, das hatte ich schon immer mal wieder versucht, aber nach ein paar Tagen oder Wochen hatten mich die alten Gewohnheiten wieder eingeholt.
Dieses Mal habe ich mich von einer Kollegin in der Ausbildung mit einem sehr kraftvollen NLP-Format unterstützen lassen und bin sehr zuversichtlich, dass mir Zucker gar nicht mehr schmeckt.

Und ich weiß ja jetzt auch durch meine Hundespaziergänge, wie neue Wege entstehen.

Zu Beginn gehe ich ganz vorsichtig, erinnere mich bei jedem Essen daran, zu schauen, ob da vielleicht Zucker drin ist.

Dann wird es zur Routine und selbstverständlicher und vielleicht passiert es, dass ich mal stolpere. Zucker ist überall, da kann es sein,  ich bestelle mir einen Tee  und daneben liegt ein Keks. Jetzt zu Beginn würde mir das auffallen, wenn ich nicht mehr so darauf achte, weil es normaler geworden ist, kann es passieren, ich habe den Keks in der Hand und stecke ihn in den Mund.

Huch gestolpert. Aber das führt mich nicht zurück auf den alten Weg, sondern ich gehe, jetzt wieder achtsamer, meinen Neuen.

Und ich bin nicht allein, ich habe mich unterstützen lassen. Das macht einen riesengroßen Unterschied. Wenn ich denke, ich wäre alleine nach dem Sturm im Wald den Weg gelaufen, dann wäre jetzt vielleicht noch gar keine Spur zu erkennen.

Später wird es total normal sein und ich kann das gar nicht mehr verstehen, wie ich früher so gerne Süßes gegessen habe.

Ein Buch begeistert mich gerade.

Wie kommt jetzt noch ein Buch ins Spiel fragst du dich vielleicht? Es ist ein Buch mit dem Titel Selbstheilungscode. Dort geht es darum, wie Selbstheilung funktioniert und wie wir unsere Selbstheilungskräfte stärken können. Sehr spannende Untersuchungen zu Stress, und Stressresilienz, Auswirkungen auf die Gesundheit durch Achtsamkeit und Meditation sind hier zusammengestellt.

Hier der Abschnitt der so gut zu Veränderungen passt.
„Unser Gehirn hat atemberaubende Möglichkeiten. Und das Beste: Wir kommen eben nicht mit einem fix und fertig ausgebildeten Gehirn auf die Welt. Unser Gehirn ist prinzipiell formbar und anpassungsfähig,… . Werden Nervenbahnen häufig genutzt, werden die Verbindungen stärker und funktionieren besser. … Es ist ein lebenslang lernfähiges und veränderbares Organ.
Diese Veränderungen treten besonders dann auf, wenn relevante und komplexe Reize wiederholt und über einen längeren Zeitraum verarbeitet werden müssen.“

Von wegen: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Das Buch: Der Selbstheilungscode, die Neurobiologie von Gesundheit und Zufriedenheit von Prof. Dr. Tobias Esch.

Du merkst bestimmt, mein Fokus ist gerade auf Veränderungen ausgerichtet. ;-)

Wenn du auch etwas verändern möchtest, sprich mich gerne an und lass dich unterstützen.

 


Wenn dich dieser Artikel inspiriert hat freue ich mich und weiter ich bin begeitert über einen Kommentar von dir.

Ich bin Barbara Schmidt-Ontyd und ich liebe es, Menschen darin zu unterstützen, eine gesunde und wertschätzende Beziehung zu sich selbst zu entwickeln und damit die Grundlage für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu legen.

Über mich


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