Mit Dankbarkeit zufriedener werden

„Die Zufriedenheit und die Dankbarkeit sind zwei unzertrennliche Weggefährten, sie verstehen einander blind“

Ernst Ferstl.

Heute Morgen war ich in der Stadt. Der Weihnachtsmarkt wird aufgebaut, dadurch rückt man näher zusammen. Durch manche Plastiktüte scheint Weihnachtsgeschenkpapier hindurch, es wird gerade jede Menge eingekauft. Viele laufen mit Tannengrün und gestressten Mienen durch die Gegend. Es ist deutlich, die Zeit der Vorfreude beginnt. Nur ist von der Vorfreude gar nichts zu spüren. Der Weihnachtsstress um so mehr.

Wäre es nicht schön, sich dieser Hektik entziehen zu können?

Diese Frage hat sich wahrscheinlich schon jede und jeder gestellt. Heute möchte ich Ihnen eine Möglichkeit vorstellen, wie Sie mehr Zufriedenheit erreichen können.

Achten Sie in den nächsten Tagen auf das, wofür Sie dankbar sein können. Abends, wenn Sie zur Ruhe kommen, lassen Sie gedanklich ihren Tag noch ein Mal an sich vorüber ziehen. Überlegen Sie, wofür kann ich heute dankbar sein. Wenn Sie mögen, schreiben Sie das was Sie finden auf, vielleicht in eine Art Tagebuch. Dann wird die Dankbarkeit noch gefestigter.

Falls Sie in solchen Überlegungen noch ungeübt sind, fällt Ihnen vielleicht erst wenig ein. Oder Sie fanden einiges ja ganz gut, aber Dankbarkeit kommt nur für große Momente in Frage. Genau diese Einstellung führt zur Unzufriedenheit.

Wofür können wir denn dankbar sein?

Es sind die Momente, wo wir ein Lächeln in unserem Gesicht spüren, wie zum Beispiel

  • ein freundliches Wort der Nachbarin
  • das wir uns auf unseren Körper verlassen können
  • eine Umarmung mit einem Freund oder dem Partner
  • das Beobachten von Kindern, die intensiv spielen
  • der Moment, wo endlich die Sonne durch die grauen Wolken bricht
  • einen guten Kontakt zu Menschen zu spüren
  • hilfreich sein zu können…

In der Liste sind Beispiele, die sich von Ihren Momenten der Dankbarkeit unterscheiden können. Wenn wir uns auf diesen Weg begeben, werden wir täglich Neues entdecken, wofür wir dankbar sein können. Wir lenken unseren Fokus auf das Positive, wie ich es schon in dem Artikel: „Wahrnehmung auf das Positive lenken“ beschrieben habe.

Klienten, die das ausprobiert haben, berichten, dass es von Tag zu Tag leichter fällt, dankbar zu sein. Nach einiger Zeit hatten Sie den Eindruck, das ihre Stimmung positiver ist.

Dankbarkeit im Advent

Ich möchte Sie einladen, von heute bis Weihnachten sich in Dankbarkeit zu üben. Damit können Sie ein wenig dem Weihnachtsstress entgehen.

Beginnen Sie den Tag mit dem Gedanken: „Ich bin gespannt, wofür ich heute Dankbar sein kann.“ Und beschließen Sie Abends den Tag mit einer Liste von drei Momenten für die Sie dankbar sein können.

Bestimmt gewinnt dadurch die Adventszeit an Qualität.

Auf Ihre Erfahrungen und Dankbarkeitsmoment bin ich sehr gespannt. Gerne können Sie diese hier, bei Facebook oder über Mail mit mir teilen. Als Anregung gebe ich diese gerne anonym an Andere weiter.

Wenn Sie mögen, auf meiner Facebookseite: Herzerfrischend erinnere ich Sie morgens und abends an das Vorhaben.

Eine gute Adventszeit und viele dankbare Momente wünsche ich Ihnen,

Ihre Barbara Schmidt-Ontyd

 

 


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