In der Stille werden Gedanken laut

Ja, die Gedanken! Die können ganz schön nerven.

In diesem Artikel beschreibe ich, wie du mit den Gedanken umgehen kannst, die dich stören, wenn du zur Ruhe kommen willst.

Um sich Ruhe zu gönnen, setzen wir uns hin. Wir machen eine Achtsamkeitsübung oder Meditation. Konzentrieren uns auf den Atem und nach wenigen Atemzügen geht es los. Wir erinnern uns, was unbedingt getan werden muss. Wir bewerten diese „langweilige“ Übung. Uns schießen irgendwelche Erinnerungen ins Hirn. Und vieles mehr, ein lautes Geplapper.

Wir nehmen das wahr und versuchen uns noch angestrengter auf den Atem zu konzentrieren. Schließlich wollen wir ja endlich Ruhe. Und wenn es Außen ruhig wird, nehmen wir plötzlich unsere innere Unruhe wahr. Dieses habe ich selbst so erfahren und bekomme es auch immer wieder von Klienten so berichtet.

Dieses ist der dritte Teil einer Serie zum Thema Achtsamkeit. Bereits veröffentlicht sind die folgenden Artikel:

  1. Im Körper zu Hause sein – Bodyscan
  2. Atemmeditation – Achtsamkeit

Umgang mit den Gedanken

Wahrnehmen

Der erste Schritt, wenn wir unsere Gedanken entdecken ist, diese wahrzunehmen. Ja, sie sind da. Und es ist normal, wir denken ca. 60.000 Gedanken am Tag. Wenn das auf eine Minute umgerechnet wird, sind das fast 42 pro Minute. Wenn wir uns also hinsetzten, um uns eine Achtsamkeitsübung zu gönnen, werden wir plötzlich mit vielen Geistesblitzen konfrontiert. Ich empfehle dir, es wahrnehmen: Ah, da ist ein Gedanke!  Wahrnehmen, ohne ihn oder dich zu beurteilen, oder ihn weiterzudenken.

Beobachten

Ich verwende gerne ein Bild. Wir sitzen am Strand und am Horizont fahren Schiffe. Aus dem Abstand beobachten wir die Schiffe. Die Schiffe sind unsere Gedanken, sie ziehen vorbei. Sie kommen, wir können sie eine Weile sehen und dann verschwinden sie wieder aus unserem Blickfeld. Wir lassen sie ziehen, ohne dass wir auf das Schiff steigen und mitfahren.
Ein Gedanke kommt, wir stellen fest, dass er da ist und können beobachten, wie er wieder geht. Wenn wir schon länger meditieren, können wir auch Pausen zwischen unseren Gedanken feststellen.

Gedanken lenken

„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“

Marc Aurel

Wenn wir die Gedanken, die wir entdecken nicht mögen, können wir ganz bewusst uns mit Fragen auseinandersetzen, die uns gut tun. In der folgenden Übung verwende ich die Fragen:

Welche Gedanken tun dir gut und nähren dich?

Welche Gedanken unterstützen dich?

Anleitung

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Anleitung Achtsamkeitsübung Video

 


Meine Vision ist es, Menschen darin zu unterstützen, eine gesunde und wertschätzende Beziehung zu sich selbst zu entwickeln und damit die Grundlage für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu legen.

 


Kommentare

In der Stille werden Gedanken laut — 2 Kommentare

  1. Hallo Barbara,
    diese Meditation habe ich gerade gemacht , sie hat die richtige Länge hat mir gut getan ☺!!

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße Christa ?

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