Eine entspannte Zeit im Wald, 7 Tipps

Wald-Tanken

Im Wald eine entspannte Zeit zu haben, Stress abzubauen und ganz viel für die Gesundheit zu tun, das ist möglich. Dazu nehme ich dich mit in den Wald und zeige dir, was du tun kannst, um die Erholung im Wald zu erhöhen. Du bekommst eine Anleitung für dich das Waldtanken selbst auszuprobieren.

Jedes Mal, wenn du in den Wald gehst, tust du etwas für deine Gesundheit. Allein schon die Duftstoffe des Waldes führen dazu, dass du einen Effekt für deine Gesundheit erzielst. Der Wald hilft uns gegen Depressionen, gegen psychische Stressbelastungen und Burnout. Aber er stärkt auch unser Immunsystem, kann uns vor ernsthaften chronischen Krankheiten schützen und sogar vor Herzinfarkt. All das ist erforscht worden. Also kannst du den Wald besuchen und dabei Mounten-Bike fahren, joggen, walken oder spazieren gehen.

Wald – Tanken, den Wald einmal neu erleben

Heute lade ich dich ein, es mal mit dem Wald-Tanken zu probieren. Dabei wird die Erholung und Entspannung noch mehr vertieft. Vielleicht machst du dann auch die Erfahrung: „Ich komme immer mit einem besseren Gedanken aus dem Wald heraus, als ich reingegangen bin.“

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Hier mein Angebot zum Wald Tanken

Tipp 1: Passende und bequeme Kleidung beim Wald -Tanken anziehen.

Auch an die Kleidung solltest du denken, wenn du eine entspannte Zeit im Wald haben willst. Natürlich sollte sie für den Aufenthalt in der Natur bequem sein.

Häufig ist es nötig auch ein wenig wärmere Kleidung zu tragen, als in der Stadt oder in der Wohngegend. Da kann es schon mal 2 – 3 Grad kälter sein. Und während der Zeit im Wald machen wir ja keine sportlichen Bewegungen, sondern gehen achtsam und ruhig und bleiben auch mal für eine Zeit lang stehen.

Tipp 2: Waldboden wahrnehmen

Zuerst gehst du eine Weile in den Wald hinein.  Bis du wahrnimmst, du hörst weniger vom Autoverkehr und fühlst dich wohl. Bleibe einen Moment stehen und spüre zu deinen Füßen. Nehme ganz bewusst Kontakt zu deinen Füßen auf und spüre den Waldboden. Das geht auch, wenn du Schuhe anhast. Du kannst wahrnehmen, wie die Konsistenz des Untergrundes ist und häufig spürst du auch die Unebenheit.

Wenn du Lust verspürst, dann ziehe deine Schuhe auch mal aus. Das ist ein ganz besonderes Erlebnis. Hierfür kannst du dir ein kleines Handtuch einstecken, damit du alle kleinen Steine wieder los wirst, bevor du deine Strümpfe und Schuhe wieder anziehst.

Tipp 3: Sich selbst spüren und die Atmung wahrnehmen

Bleibe einen Moment stehen und achte auf deine Atmung. Auf das Ein- und Ausatmen. Beobachte das eine Weile. Die Atmung ist unser ständiger Begleiter unser Freund, er zeigt uns, dass wir lebendig sind und er zeigt uns im Wald, dass wir ruhiger werden.

Und spürt deinen Körper. Gehen in Ruhe durch deinen Körper und fühle, wie es ihm geht. Ganz langsam, wie bei einem Bodyscan. Fange bei den Füßen an und gehe weiter nach oben, bis du beim Kopf angelangt bist. Wenn du Verspannungen spürst, kannst du sie mit dem Ausatmen ein Stück loslassen.

Tipp 4: Werde still, das hilft dir, eine entspannte Zeit im Wald zu haben

Gehe alleine, zu Zweit oder in einer Gruppe in den Wald. Mache es so, das du dich wohlfühlst. Gerade Frauen gehen nicht gerne alleine in den Wald. Das höre ich immer wieder. Verabredet, dass ihr eine Zeit lang ruhig seid, nicht redet. So kannst du dich besser auf das fokussieren, was im Wald ist und auf das was bei dir gerade passiert.

Tipp 5: Gehe langsam und bleibe immer wieder stehen

Beim Wald-Tanken ist die gute Gelegenheit, alles ein wenig langsamer, als gewohnt zu machen. Sich mehr Zeit zu nehmen. Wirklich im Wald ankommen. Auch mal an den Baumrinden fühlen, die unterschiedlichen Vogelstimmen hören, sehen wie viel Leben im Totholz auf kleinstem Raum ist, riechen wie das Drüsige Springkraut riecht. Und damit kommen wir schon zum nächsten Tipp.

Tipp 6: Nutze deine Sinne

Wenn du deine Sinne nutzt, lasse dir Zeit und bleibe eine Weile bei einem Sinn. Im Alltag versuchen wir alles gleichzeitig wahrzunehmen, was eine ganz schöne Reizüberflutung ist. Wir können sowieso nur einen Teil der Reize wahrnehmen, die uns erreichen. Jetzt im Wald nutze die Gelegenheit dich mal nur auf einen Reiz zu konzentrieren. So entspannst du dich immer mehr im Wald. Nehme die Dinge so wahr, als ob du sie zum erstem Mal siehst, ganz neugierig und interessiert.

Was gibt es zu sehen? Da kannst du mal schauen, wie viele unterschiedliche Grüntöne im Wald zu sehen sind. Oder du achtest auch das Spiel von Licht und Schatten. Auf Großes und kleines. Im Laufe der Zeit wirst du immer mehr entdecken.

Was gibt es zu hören? Mich haben bei den Videoaufnahmen die Vogelstimmen begleitet. Was gibt es noch zu hören? Flugzeuge, Windgeräusche, das Schlagen der Äste, das Rascheln des Laubes. Auch dein Atem begleitet dich durch den Wald. Wenn du auf ihn achtest kannst du ihn auch sehr gut hören.

Was gibt es zu fühlen? Wir können mit unseren Händen so viel ertasten Blätter, Baumrinden, Moos. Es ist spannend, wie viel unterschiedliche Moossorten wachsen und häufig fühlen sie sich ganz anders an, als wir erwarten. Weiter können wir auch die unbedeckte Haut zum Fühlen nutzen. Einfach mal den Wind mit der Haut wahrnehmen oder die Sonnenstrahlen.

Was gibt es zu riechen? Es lohnt sich im Wald auch die Nase einzusetzen. Da gibt es viel zu entdecken. Den Duft der einzelnen Nadelbäume oder im Moment die Blüten des Holunderbusches.

Was gibt es zu schmecken? Hier rate ich, sich beim Schmecken auf die Menschen zu vertrauen, die sich damit auch auskennen. Im Wald ist einiges giftig und anderes sehr gesund.

Tipp 7: Gehe kleine und wenig benutze Wege

Je kleiner und wenig frequentiert die Wege sind umso besser. Oder auch mal abseits eines Weges gehen. Für mich ist das wichtig und so entdecke ich auch immer mal was Neues, in einem Wald, den ich schon seit Jahren kenne. Schau, dass es dir damit gut geht.

Viel Freude beim Wald-Tanken  und eine entspannte Zeit im Wald wünsche ich dir! Wenn du es mal ausprobierst, schreibe gerne in den Kommentaren deine Erfahrungen.


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