Atemmeditation – Achtsamkeit

Atemmeditation

In der Atemmeditation ist der Atem der Anker für die Achtsamkeit. Ziel ist es, den Atem so wahrzunehmen, wie er jetzt gerade ist und nicht den Atem zu verändern. So wie der Atem jetzt fließt ist er jetzt genau richtig. Die Atemmeditation ist wohl die bekannteste Meditation die schon sehr lange genutzt wird.

Wenn einer der folgenden Punkte auf dich zutrifft, dann ist der Artikel für dich genau richtig.

Du möchtest:

  • dich besser entspannen und zur Ruhe kommen
  • gelassener werden
  • zufriedener mit dir selbst werden
  • dir etwas Gutes tun
  • eine konkrete Anleitung zur Meditation erhalten, weil du immer öfter den Tipp bekommst zu meditieren
  • Informationen zur Atemmeditation

Falls du lieber ausprobierst, als zu lesen, füge ich hier schon mal das Video mit der Atemmeditation ein.

Für die gerne lesen geht es unter dem Video zunächst weiter im Text.  ;-)

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Atemmeditation ist eine alte Meditation

Es wird schon seit Jahrtausenden meditiert. In fast allen Religionen gibt es Meditationen. Dass seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Achtsamkeit immer populärer geworden ist, hat sicher mit unseren Lebensumständen zu tun.

In den letzten Jahren habe ich selbst die Erfahrung gemacht, wie hilfreich diese Meditation ist. Hilfreich um zur Ruhe zu kommen, um mehr Gelassenheit und mehr Mitgefühl zu entwickeln.  Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zum Nutzen von Achtsamkeitsmeditationen.

Die Atemmeditation kannst du ganz einfach halten. Du setzt dich aufrecht hin. Manche Meditationslehrer benutzen auch den Begriff würdevoll – das ist ein sehr schönes Bild finde ich -. Dann richtest du den Fokus auf deinen Atem. Das hört sich wirklich sehr einfach an und kann es auch sein. Wenn du es ungeübt probierst und nach einer Minute dich fragst womit du gerade beschäftigt bist, wirst du feststellen, das deine Gedanken schon wieder weiter gezogen sind.

Aus diesem Grund habe ich das Video für dich aufgenommen, das dich unterstützt immer wieder deinen Fokus auf den Atem zu richten.

Atem ist der Anker in der Meditation

Gedanken kommen und gehen, das ist ganz normal. Und auch Menschen, die jahrelang meditieren berichten davon, dass sie immer noch keine Ruhe im Kopf gefunden haben. Hilfreich ist es, die Gedanken wahrzunehmen und sie nicht aufzugreifen, sondern sich wieder auf den Atem zu konzentrieren. Ich liebe das folgende Zitat von Jon Kabat-Zinn, den Entwickler der MBSR Kurse (Mindfulness based stress reduction) und damit  der Vater der Achtsamkeitsbewegung.

„Atme, als hinge dein Leben davon ab.“

Jon Kabat-Zinn

Atem ist der Anker für das Hier und Jetzt

Atmen ist was ganz Alltägliches. Schließlich machen wir es schon seit unserer Geburt. Wir müssen noch nicht einmal besonders darauf achten. Es geschieht.

Den Atem zu unterschiedlichen Zeiten zu beobachten, ist wirklich sehr spannend. Es gibt viele Redewendungen darüber, wie wir in verschiedenen Situationen Luft holen:

  • mir stockt der Atem, bei einem Schreck
  • erstmal tief Luftholen, um in die Entspannung zu kommen
  • ich muss mal durchschnaufen, nach einer Anstrengung
  • es ist etwas atemberaubend schön, wenn wir tief beeindruckt sind
  • ich habe den längeren Atem, wenn wir gewinnen wollen

Über die Atemmeditation kommen wir besser in Kontakt mit unserem Atem. Zusätzlich ist es hilfreich, immer mal wieder im Laufe des Tages auf den Atem zu achten. Um zu spüren, wie es einem gerade geht. Wenn wir uns auf unseren Atem konzentrieren, sind wir automatisch im Hier und Jetzt. Präsent im Augenblick.

Regelmäßig

Alle Forschungsergebnisse sprechen davon, dass es hilfreich ist regelmäßig einmal täglich zu meditieren. Es reichen kurze Meditationen. Am Besten ist es, sie gleich in den Tagesablauf einzuplanen. Ich mache meine Meditationen direkt nach dem Aufstehen.

Um auch im Laufe des Tages kurz sich auf den Atem zu konzentrieren ist mein Tipp, ein Post it zur Erinnerung aufzuhängen, an Stellen, die einem häufiger ins Auge fallen.

Es gibt mittlerweile auch Apps, die dich erinnern, kurz inne zu halten.

Mind Bell für Android

Mind(fulness)Bell App für iOS 

Über Kommentare hier unter dem Artikel zu den Erfahrungen mit der Atemmeditation freue ich mich sehr.
Herzerfrischende Grüße,
deine Barbara Schmidt-Ontyd


Meine Vision

Meine Vision ist es, Menschen darin zu unterstützen, eine gesunde und wertschätzende Beziehung zu sich selbst zu entwickeln und damit die Grundlage für ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu legen.


Kommentare

Atemmeditation – Achtsamkeit — 5 Kommentare

  1. Hallo Barbara,ich habe mich eben durch deine Atemmeditation führen lassen.Du hast eine wunderbare Stimme,auf die ich mich gut einlassen kann.Ich habe festgestellt,dass ich eine Atemblockade in Herz – und Bronchienhöhe habe.Da stockt der Atem und ich habe das Gefühl,ich müsste nachschieben.Ich atme auch viel zu oberflächlich, bin im ganzen Oberkörper sehr verspannt.Sagt meine Physiotherapeutin.Da muss ich viel dran arbeiten.Da kam deine Anregung gerade richtig.Vielen Dank.Werde jeden Tag üben.

  2. Liebe Beate,
    ich danke dir für dein Feedback. es freut mich, dass du dich gut darauf einlassen konntest.
    Versuche doch mal bei der Atemmeditation den Atem so wahrzunehmen, wie er jetzt gerade ist. Ohne ihn zu bewerten oder ihn anders haben zu wollen. Er ist gerade so, wie er ist.
    Liebe Grüße,
    Barbara

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